Nepal Herbst 2025: Gokyo–Everest–Trekking mit Besteigung des Lobuche Peak 6118m

Nepal Herbst 2025: Gokyo–Everest–Trekking mit Besteigung des Lobuche Peak 6118m

Drei Wochen Höhenmeter, Abenteuer und Fondue auf knapp 5000 Metern

Wir treffen uns in Zürich – wie sich’s gehört – an der ByeByeBar. Passender geht’s kaum. Der Flug nach Kathmandu verläuft ruhig, das Abenteuer kann also beginnen.

Nach der Landung in Kathmandu geht’s mit dem Bus weiter nach Ramechap. Und wir haben Glück: Am nächsten Tag passt das Wetter perfekt, um nach Lukla zu fliegen – keine Selbstverständlichkeit in Nepal! So stehen wir bereits am Tag 2 auf der berühmten Piste von Lukla und treffen dort unsere nepalesischen Guides und Porter.

Das Gepäck wird sortiert, Tee getrunken, Schuhe geschnürt – und schon sind wir unterwegs Richtung Phakding, wo wir unsere erste Nacht verbringen.

Der Weg nach Namche Bazar

Am nächsten Tag geht’s weiter nach Namche Bazar, das Herz des Khumbu-Tals. Wir bleiben einen Tag zur Akklimatisation, besuchen das Everest View Hotel – leider ohne View. Dafür mit reichlich Tee und bester Laune.

Dann zieht’s uns weiter nach Dole und Machermo, wo wir eine weitere Akklimatisationsnacht verbringen. Zur Sicherheit steigen wir noch auf den Dole Ri – ebenfalls ohne Sicht. Der verlängerte Monsun meint es gut mit uns: jeden Tag Regen, später Schnee.

Schneechaos in Gokyo

In Gokyo werden wir dann mit 60–70 cm Neuschnee überrascht. Damit war klar: Der Cho La Pass ist Geschichte. Also Planänderung – wir steigen ab nach Phortse und nehmen das Haupttal Richtung Lobuche. Toplodge von Lhakpa in Pheriche, die Beste des ganzen Trips!!

Von dort geht’s weiter nach Gorak Shep, wo wir den legendären Kala Patthar am Fuss des Pumori besteigen. Und siehe da: Top Wetter! Kalte Finger, aber grandiose Sicht auf Everest, Lhotse und Nuptse. Der Monsun hat sich endlich verabschiedet, die Sonne begleitet uns nun täglich – höchstens mit ein paar harmlosen Quellwolken am Nachmittag.

Lobuche Peak – im Alpinstil

Von Gorak Shep steigen wir zurück nach Lobuche, weiter hinauf zum Lobuche High Camp. Am nächsten Morgen starten wir zur Besteigung des Lobuche Peak – bei anspruchsvollen Verhältnissen. Die Fixseile sind unter Schnee begraben, also machen wir’s im klassischen Alpinstil.

Wir erreichen den Gipfel – Chapeau! Ich gratuliere allen herzlich.

Nach der Besteigung geht’s gleich weiter: Abstieg nach Lobuche, dann noch runter nach Dingboche – ein langer Tag! Dafür gibt’s am Abend ein zünftiges Fondue auf 4400 m. (Wer braucht schon Käsefondue in Zermatt, wenn’s das in Dingboche auch gibt?)

Namche, Heliflug und Kathmandu

Am nächsten Tag steht eine grosse Etappe an: Dingboche – Namche Bazar. In Namche lassen wir den Abend gebührend ausklingen – nennen wir es Regeneration auf nepalesische Art.

Am Folgetag heben wir per Helikopter ab Richtung Lukla – einer der Flüge wird spontan sogar zum Gebirgsrundflug erweitert. Und als Krönung gibt’s dann noch einen Direktflug Lukla–Kathmandu. Jackpot!

Die letzten zwei Tage geniessen wir in Kathmandu mit Shopping, gutem Essen und Spa. Die Stadt hat mich überrascht – deutlich sauberer als noch vor ein paar Jahren! Was gleich geblieben ist: der Verkehr und das Gehupe. Man gewöhnt sich daran? Nein. Man gewöhnt sich nie daran.

Fazit

Drei Wochen voller Wetterkapriolen, Höhenmeter, Lachen, Schweiss, Schnee und Fondue. Alle sind gesund, glücklich und mit vielen Geschichten im Gepäck zurück.

Danke an Aktivferien für den Auftrag – und an alle Teilnehmenden und lokalen Guides für die top Leistung bei den zum Teil sehr schwierigen Bedingungen.

Auf ein andermal,

Stephan

Tags :

Blog

Teile diesen Beitrag

 

Spontanskitour mit Bergführer

Spontanskitour Donnerstag 19. Februar 2026

Region: Diemtigtal oder Kiental im Berner Oberland

mit Bergführer, Splittboarder mit Erfahrung willkommen!

Thema: viel Powder fahren!

👉 Jetzt HIER spontan anmelden und deinen Platz sichern!

Start WhatsApp Chat