Tag 1 – Aufstieg zum Allalinhorn
Um 08:00 Uhr treffen wir uns bei der Busstation in Saas Fee. Nach einer kurzen Begrüssung folgt der Materialcheck – Steigeisen werden angepasst, Seil verstaut, die letzten Details geprüft. Anschliessend bringt uns die Bahn hoch zum Felskinn und die Metro weiter Richtung Mittelallalin.
Von dort starten wir im dichten Nebel. Das Wetter ist ungemütlich, die Sicht eingeschränkt. Zwischen Spalten hindurch bahnen wir uns vorsichtig den Weg. Schritt für Schritt geht es höher, und mit der Höhe bessert sich auch das Wetter. Plötzlich tauchen wir aus der Wolkendecke heraus – vor uns eine klare Sicht, Sonne und die umliegenden Gipfel. Ein magischer Moment! Kurze Zeit später stehen wir gemeinsam auf dem Allalinhorn – der erste Erfolg ist geschafft.
Wieder einmal zeigt sich: ohne Risiko gibt es vielfach keinen Gewinn, denn viele gingen gar nicht erst oder drehten um – und wir wurden belohnt. Der Abstieg verläuft problemlos, eine kurze Rast im Felskinn, dann nehmen wir den Weg Richtung Britannia-Hütte unter die Füsse.
Am Nachmittag geniessen wir nach der Ankunft das Hüttenleben. Plaudern und Ruhen mit Ausblick – einfach perfekt. Am Abend gibt es bei Maria wie immer bestes Essen, und wie so oft überrascht sie uns mit einem besonderen Menu. Danke dafür!
Tag 2 – Strahlhorn und Heimreise
Die Nacht ist kurz. Um 04:00 Uhr Frühstück, um 04:45 Uhr geht’s los. Stirnlampen an, Seile bereit – und Schritt für Schritt steigen wir über den Gletscher dem Ziel entgegen. Die Bedingungen sind hervorragend: fester Schnee, gefrorene Stellen, dort wo man sie will.
Nach rund fünf Stunden erreichen wir den Gipfel des Strahlhorns – eine tolle Zeit. Oben ist es kalt, deshalb halten wir die Gipfelrast kurz, geniessen aber den Moment.
Dann folgt der lange Abstieg Richtung Mattmark-Stausee. Auch hier läuft alles reibungslos. Im Restaurant am Stausee gönnen wir uns eine verdiente Stärkung, bevor uns der Bus zurück ins Tal bringt.
Fazit
Herzliche Gratulation an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diese wirklich lange und fordernde Tour. Alle haben sie mit Bravour gemeistert – stark gemacht!
Ein besonderer Dank geht an Hörnfieber für den Auftrag.
Stephan








